Der Wettbewerb ist beendet. Die Gewinner wurden schriftlich benachrichtigt.
Im Rahmen des Wettbewerbes suchten wir für unseren Abfallkalender 2026 das älteste, originellste und kurioseste Kleidungsstück, welches das Hofer Land zu bieten hat. Dabei spielte es keine Rolle, ob es sich um ein komplettes Outfit oder nur ein Teil handelt.
Im Rahmen einer Ausstellung im Textilmuseum Helmbrechts wurden ausgewählte Beiträge des Wettbewerbs “Ältestes, kuriosestes, originellstes Kleidungsstück im Hofer Land” ausgestellt. Dabei wurden die Besucherinnen und Besucher des Museum eingeladen, für den Publikumsliebling zu stimmen.
Wir gratulieren Lena Matthes!
Ihr goldiges Schätzla konnte die meisten Stimmen gewinnen und ist somit der Publikumsliebling!
Das ist die Geschichte zum goldenen Dirndl:
Ein Dirndl mit Geschichte – Handarbeit aus den 1950er Jahren (1955-56)
"Dieses Dirndl ist etwas ganz Besonderes für unsere Familie. Es wurde in den 1950er Jahren von der Schwester meiner Großmutter selbst geschneidert. Sie hatte das Nähen in Hof bei Gläser gelernt und war sehr geschickt in ihrem Handwerk. Der Stoff für das Dirndl war damals bei Stoffbechert in der Lorenzstraße im Schaufenster ausgestellt. Sie ist drei Mal daran vorbeigelaufen, bevor sie sich schließlich entschied, ihn zu kaufen. Für den Schnitt ließ sie sich von den Dirndln inspirieren, die sie in Heimatfilmen im Kino sah. Dafür hat sie die Filme mehrfach angeschaut und fuhr dafür jedes Mal mit dem Fahrrad aus Moschendorf in die Stadt, um die Details der Modelle genau zu studieren. Auf Basis dieser Eindrücke erstellte sie ein eigenes Schnittmuster und nähte das Dirndl selbst. Das Dirndl war viele Jahre ein treuer Begleiter, besonders bei Veranstaltungen des Trachtenvereins „Almenrausch“. Es war ihr so wichtig, dass sie es über all die Jahre gut aufgehoben hat. Heute ist es nicht nur ein Kleidungsstück, sondern auch ein Stück Familiengeschichte, das uns zeigt, wie viel Kreativität und Sorgfalt in dieser Arbeit steckte."
Unter allen Stimmen verlosen das Textilmuseum Helmbrechts und der AZV außerdem 3x je einen Woll-Schal aus dem Museumsshop (hergestellt von der Weberei Pöhlmann in Helmbrechts) sowie 5x je eine Tageskarte für das Aquawell in Helmbrechts.
Einen von insgesamt drei Woll-Schals der Weberei Pöhlmann haben gewonnen:

Eine von insgesamt fünf Tageskarten (Erwachsenenkarte, mit Wellenbetrieb) für das Aquawell in Helmbrechts haben gewonnen:

Wir bedanken uns ganz herzlich bei alle Teilnehmenden für die Beiträge und die zugehörigen, spannenden Geschichten.
Der Wettbewerb des AZV Hof ist beendet. Zwölf ausgewählte Beiträge werden das Kalendarium und die Titelseite des Abfallkalenders 2026 schmücken.
39 Teilnehmende aus Stadt und Landkreis Hof hatten ein oder mehrere Projekte eingereicht. Insgesamt waren fast 60 Beiträge von der Jury zu bewerten.
Den 12 glücklichen Gewinnern werden bei der Preisverleihung im Textilmuseum in Helmbrechts durch den Landrat und AZV-Verbandsvorsitzenden Dr. Oliver Bär die Preise von je 150 € überreicht.
Jutta Lang aus Bad Steben
“Mein ältestes Kleidungsstück ist ein weißer Stufenrock. Er wurde 1958 von mir als Unterrock in Ehrwald/Karwendelregion getragen (mitte). Heute trägt ihn meine Enkelin (rechts), wie das Bild vom April 2025 in Eichenstein zeigt. Der Unterrock wurde im Lauf der Jahre verlängert. Der Spitzenstoff ist über 100 Jahre alt und diente früher als Gardine in einer Bad Stebener Pension.”
Haben Sie noch Fragen? 09281 7259-95 oder E-Mail