Mineralfaserabfälle (KMF)

Kurzinformation

Andere Begriffe für Mineralfaserabfälle: Mineralwolle, Glaswolle, Steinwolle, Dämm-/Isolierwolle

Künstliche Mineralfasern, die bei der Sanierung oder beim kontrollierten Rückbau älterer Gebäude anfallen, sind in aller Regel als krebserzeugend eingestuft. Seit 1996 wurden im Handel auch Mineralwollen mit guter Biolöslichkeit angeboten, die nicht krebserzeugend wirken. Krebserzeugende Mineralfasern dürfen seit dem 01.06.2000 nicht mehr in Verkehr gebracht werden.

Mineralfaserabfälle werden verpackt am AbfallServiceZentrum Silberberg angenommen.

Gebühr: Gebührenliste

Anlieferbedingungen

Damit der Flug von künstlichen Mineralfasern vermieden wird, sind die Abfälle in speziellen, staubdichten, reißfesten Flachsäcken mit einem maximalen Maß von 1,40 x 2,20 m, zu verpacken. Die Stärke muss mindestens 70g/m² betragen. Die Säcke dürfen keine Schlaufen besitzen. Der Warndruck „Mineralwolle“ gemäß TRGS 521 muss auf den Säcken aufgedruckt sein. Die Verpackung in herkömmlichen „blauen Müllsäcken“ ist nicht zulässig. Die Verwendung von Big Bags ist nicht möglich. Die Regelungen gelten sowohl für private als auch für gewerbliche Anlieferungen. Für gewerbliche Anlieferer ist das Entsorgungsnachweis- und Begleitscheinverfahren durchzuführen.

Säcke für Mineralfaserabfälle

Säcke erhalten Sie am AbfallServiceZentrum Silberberg.
Flachsäcke, 1,40 x 2,20 m, Warnaufdruck "Mineralwolle", gem. TRGS 521
Preise siehe Gebührenliste

Recht

TRGS 521 "Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle" (Link zur BG Bau)

Haben Sie noch Fragen? 09281 7259-95 oder