Gewinnspiel "Gschichtla vom Wertstoffhof"

monatliches Gewinnspiel

Im Abfallkalender 2022 erzählen jeden Monat Menschen ihr "Gschichtla" vom Wertstoffhof. Der Hofer Fotograf Thomas Neumann war für uns unterwegs und hat Fotos gemacht und die "Gschichtla" aufgeschrieben.
Jeden Monat geht es um einen anderen Wertstoff, den die "Gschichtlaerzähler" an den zehn Wertstoffhöfen im Hofer Land abgeben. 
Jeden Monat wollen wir einen Wertstoff herausgreifen und schauen, was mit ihm passiert, wie er recycelt wird, was bei der Sammlung zu beachten ist etc. 
Dazu gibt es monatlich eine Gewinnspielfrage zum Thema Recycling und Co. Die Antwort finden Sie bei den jeweiligen Recyclinginfos zum Monatsthema.

Bisherige Gewinner:


Gewinner des Monats Januar
Gewinner des Monats Februar
Gewinner des Monats März
Gewinner des Monats April
Gewinner des Monats Mai

 

Themen des Monats

Jeden Monat nehmen wir einen Wertstoff unter die Lupe und erläutern, wie dieser recycelt wird.

Januar: Batterien und Akkus
Februar: Papier
März: Altholz
April: Hartkunststoffe
Mai: Kühlgeräte
Juni: Problemabfall
Juli: Metalle

Die weiteren Monatsthemen werden am Ersten des jeweiligen Monats veröffentlicht.

Juli - Metalle

Im Juli können Sie gewinnen:

5 x eine Biokiste (mittelgroß, einmalig, incl. Lieferung) von der Gärtnerei der Lebenshilfe in Martinsreuth. Die Auslieferung erfolgt im September.

Gewinnspielfrage des Monats: 

Was entsteht bei der Neuherstellung von Aluminium als Abfallprodukt?

Antwort A: Anodenschlamm

Antwort B:  hochgifitger Rotschlamm

Antwort C: Quecksilber

► am Gewinnspiel teilnehmen
>>Teilnahmebedingungen

Marc Ziggel freut sich über die Nachbarschaftshilfe von Lutz Tuscher, als sie gemeinsam den Pferdeanhänger ausladen. An Bord waren die alten ausgedienten Gartenstühle der Schwiegereltern und ein kaputtes Bettgestell aus Metall.
zu gewinnen: 5 x Biokiste

Recyclinginfos zum Wertstoff des Monats: Metalle

Im privaten Bereich fällen vielfältige Metallabfälle an:  Gestelle von Kinderwagen, Betten oder Bügelbrettern, Grills, Gartenmöbel, Schubkarren, Fahrradrahmen und -felgen, Pfannen und Töpfe, entleerte Heizkörper, Küchenspülen, Regenrinnen, Maschendrahtzaun und vieles mehr.

Dabei ist Metall nicht gleich Metall. Der größte Teil sind Eisenmetalle. Daneben finden sich auch Nichteisenmetalle wie Aluminium, Kupfer, Messing, Edelstahl etc.

Sammlung:

Metalle sammelt der Abfallzweckverband an allen Wertstoffhöfen und mobilen. Kleine Metallteile können auch in die gelben eBoxen eingeworfen werden, die an 12 Wertstoffinseln stehen.
Annahme:
Metallarten möglichst getrennt abgeben
Anhaftungen soweit als möglich entfernen
Betriebsmittel müssen entnommen werden (Rasenmäher, Ölofen etc.)

Verwertung:

Der AZV gibt die Metalle an spezialisierte Entsorgungsunternehmen weiter. Der Eisenschrott wird in der Regel mit speziellen Maschinen geshreddert. Über Magnetabscheider und weitere Aggregate erfolgt die Trennung von Eisen- und Nichteisenmetallen. Nichteisenmetalle werden durch evtl. weitere spezialisierte Unternehmen in die verschiedenen Buntmetallarten, wie Kupfer, Zink, Aluminium und Messing aufgespalten. Die sortenreinen Metalle werden dann an entsprechende Unternehmen abgegeben, die die Metalle einschmelzen und neue Produkte herstellen.

Metallrecycling gibt Sinn

Das Recycling von Metallen spart Energie und CO2-Emissionen. Gegenüber der Produktion mit Primärrohstoffen ergeben sich folgende Einsparpotenziale:
Stahl:
48 % weniger CO2-Emissionen
73 % weniger Energieverbrauch
Kupfer:
62 % weniger CO2-Emissionen
80 % weniger Energieverbrauch
Aluminium:
85 % weniger CO2-Emissionen
95 % weniger Energieverbrauch
Quelle: https://www.bde.de/presse/klimaschutz-durch-metallrecycling/                   

Bei der Herstellung von Metallen werden auch großflächig Landschaften zerstört. Die Herstellung von Aluminium erfolgt aus Bauxit. Zur Gewinnung des Aluminiums wird u. a. Natronlauge eingesetzt. Als Abfall bleiben pro Tonne Aluminium rund 1,5 Tonnen hochgiftiger und stark ätzender Rotschlamm übrig.
Quelle: https://www.global2000.at/aluminium    

Erlöse

Der AZV erzielt mit dem Verkauf der Metalle Erlöse. Diese kommen den Abfallgebühren zugute.

Vermeidung

Am besten langlebige, qualitativ hochwertige Produkte kaufen.

Vor Neukauf erstmal die Reparatur prüfen.

 

Juni: Problemabfall

Im Juni können Sie gewinnen:

Bei unserem Gewinnspiel im Juni verlosen wir 3 x 10 Liter Toom Premiumweiss Farbe, zertifiziert mit dem Blauen Engel.

https://www.blauer-engel.de/de/produktwelt/wandfarben

Gewinnspielfrage des Monats:

Auf welchen Wertstoffhof steht das Problemstoffmobil im Monat Juni?

Antwort A: In Schwarzenbach/Wald

Antwort B: in Münchberg

Antwort C: in Rehau

► am Gewinnspiel teilnehmen
>>Teilnahmebedingungen

PROBLEM GELÖST! Beim Umbau einer alten Mühle fällt allerlei altes Zeug an, das richtig entsorgt werden sollte. Dafür gibt es die stationäre Problemabfallannahmestelle am Hofer Wertstoffhof. Dieses Angebot nutzt Adrian Frei aus Untertiefengrün und gibt die alten Farbdosen und das Wälzlagerfett ab.

Recyclinginfo des Monats: Problemabfall 

In Stadt und Landkreis Hof können Problemabfälle entweder an der stationären oder der mobilen Problemabfallsammlung abgegeben werden.
Achtung: Am Problemstoffmobil werden keine gewerblichen Anlieferungen angenommen!

Kostenlos angenommen werden nur haushaltsübliche Mengen, die die Kapazität der Sammeleinrichtungen nicht übersteigen. Größere Mengen sind kostenpflichtig und können nur an der stationären Sammelstelle am Wertstoffhof Hof gegen Gebühr abgegeben werden. Gegebenenfalls können Sie Ihre Anlieferung unter der Tel.: 09281/628354 absprechen.

Mengen
Über die mobile und stationäre Problemabfallsammlung  des AZV werden jährlich ca. 203 t dieser Abfälle erfasst und entweder aufbereitet oder speziellen Verwertungsfirmen (uwe-sondermuell.de oder www.gsb.bayern) zugeführt.

Übrigens: Eingetrocknete Dispersionsfarben können ganz einfach über die Restmülltonne entsorgt werden. Diese dann am besten aus dem Eimer in den Restmüll klopfen und den "pinselreinen" Eimer über die Wertstohhfhöfe und -mobile entsorgen.

Für die Entsorgung des  Altöls haben Sie bereits beim Kauf bezahlt. Daher bringen Sie ihr Altöl am bestens ins Geschäft zurück. Die Geschäfte sind verpflichtet gegen Vorlage des Kassenzettels dieses kostenlos zurück zu nehmen.

Nicht angenommen werden Asbest, Munition, Sprengkörper, Feuerwerkskörper und Tierkadaver. (Infos unter 09281/7259-95).

Weitere Infos unter finden Sie hier

Mai: Kühl- und Klimageräte

Im Mai können Sie gewinnen:

4 collaboREX-Gutscheine (Wert jeweils 25 €)

Die Firma collaboRex GmbH mit Sitz in Hof ist eine unabhängige Elektro-Reparatur-Werkstatt für Weißware (z.B. Waschmaschinen, Kühlschränke, etc.), Braunware (z.B. Fernseher, Soundanlagen, etc.), PCs, Notebooks, Smartphones und vieles mehr.
Für die Überprüfung des Gerätes mit Kostenvoranschlag verlangt die Firma eine Pauschale von 25 € pro Gerät.

Mit dem collaboREX-Gutschein im Wert von 25 € können Sie also kostenfrei Ihr defektes Gerät überprüfen lassen, um sich danach für oder gegen eine Reparatur zu entscheiden.
Die Gewinner erhalten die Gutscheine per Post von der Firma collaboREX.

collaboREX GmbH , Königstraße 6, 95028 Hof
Öffnungszeiten: Mo - Fr  10 - 19 Uhr, Sa 10 - 14 Uhr
Tel. 09281/8187679

Gewinnspielfrage des Monats: 

Wieviele Tonnen Kühl- und Klimageräte werden jährlich über die Wertstoffhöfe und -mobile des AZV  erfasst und einer Verwertung zugeführt?

Antwort A: ca. 215 t

Antwort B: ca. 225 t

Antwort C:  ca. 250 t

Einen collaboREX Gutschein haben gewonnen:

  • Herr Adam, Münchberg
  • Frau Frisch, Helmbrechts
  • Frau Nitsche, Naila
  • Frau Plate, Bad Steben

 

AUSGEKÜHLT! Nach dem Hauskauf und der Renovierung fand das letzte „alte“ Stück seinen Platz auf dem Helmbrechtser Wertstoffhof. Den Gefrierschrank hatten Markus Pfeifer und Margit Michel schon gebraucht bekommen. Nun hat er während des Umbaus endgültig seinen Geist aufgegeben. Mit ca. 25 Jahren hat er es ziemlich lange ausgehalten.
25 Euro Gutschein für Überprüfungspauschale von collaboRex GmbH zu gewinnen!

Recyclinginfos zum Wertstoff des Monats: Kühlgeräte/Klimageräte

Was zählt dazu?

Kühlschränke, Gefrierschränke, Kühltruhen, Ölradiatoren, Klimageräte, Be- und Entlüftungsgeräte.
Letztendlich zählen zu dieser Fraktion alle elektrischen Geräte, die eine Kühl-/Wärmeträgerflüssigkeit enthalten.

Sammlung

Haushaltsübliche Kühl- und Klimageräte können bei allen Wertstoffhöfen und -mobilen kostenfrei abgegeben werden. Gewerbliche Geräte (Kühltheken, -regale etc.) können gegen Gebühr am Wertstoffhof Hof abgegeben werden.

Rückgabe beim Handel

Bereits seit Juli 2016 sind Vertreiber (Händler) mit einer Verkaufsfläche für Elektro- und Elektronikgeräte von mind. 400 m² zur kostenlosen Rücknahme von Altgeräten verpflichtet. Seit 1. Juli 2022 sind auch Supermärkte und Discounter mit einer Gesamtverkaufsfläche von 800 Quadratmetern, die mehrmals im Jahr Elektrogeräte anbieten, zur kostenlosen Rücknahme von Altgeräten verpflichtet.
Die Vertreiber sind verpflichtet, kleine Altgeräte (Kantenlänge kleiner 25 cm) unentgeltlich zurückzunehmen (sog. 0:1 Rücknahme). Bei großen Altgeräten (Kantenlänge größer als 25 cm), ist der Händler verpflichtet, dieses bei Neukauf eines Geräts der gleichen Geräteart unentgeltlich zurückzunehmen (sog. 1:1 Rücknahme).
Genauere Infos zur Rückgabe sind auf der Seite des BMU (www.umweltbundesamt.de) zu finden.

Mengen

Über die Wertstoffhöfe und -mobile des AZV werden jährlich ca. 250 t an Kühl- und Klimageräten erfasst und einer Verwertung zugeführt.

Rechtliches

Gemäß dem Elektrogesetz sind die öffentlich-rechtlichen Entsorger (z. B. der AZV Hof) zur Einrichtung von Sammelstellen für Elektrogeräte und damit auch Kühl- und Klimageräten verpflichtet. Die Kosten der Sammlung trägt der Bürger über die Müllgebühren. Die Hersteller sind verpflichtet an den Sammelstellen Container bereitzustellen und die eingesammelten Elektrogeräte einer ordnungsgemäßen Verwertung zuzuführen. In der Fachsprache nennt man dies „geteilte Produktverantwortung“.

Entsorgung und Verwertung

FCKW-betriebene Kühlschränke werden schon lange nicht mehr produziert. Dennoch surren sie noch in vielen Küchen. Die ozonschicht- und klimaschädlichen Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) sind in den Geräten zwar längst verboten, doch in vielen Haushalten werden Lebensmittel noch immer damit gekühlt. Etwa 40 % der Kühlgeräte, die in der Aufbereitungsanlage landen, sind FCKW-haltig. Der Rest sind neuere Kühlgeräte z. B. mit dem Treibmittel Pentan.

In der ersten Prozessstufe beim Recycling wird Kältemittel und Kältemaschinenöl abgesaugt, getrennt und aufgearbeitet. Kunststoffteile und Glas werden z. T. händisch entnommen. Anschließend werden die Gehäuse maschinell zerkleinert. Dabei werden die im Isoliermaterial enthaltenen Gase (bei älteren Geräten auch ⁠FCKW⁠) abgesaugt und anschließend schadlos entsorgt. Kunststoffe, Glas und Metalle werden als Sekundärrohstoff den entsprechenden Verwertungsbetrieben zugeführt.

April: Hartkunststoffe

Im April können Sie gewinnen:

15 Einkaufskörbe (18 Liter), Gies ecoline, Hergestellt aus RecyclingKunststoff

 

Gewinnspielfrage des Monats:

Was geschieht mit den an den Wertstoffhöfen gesammelten Hartkunststoffen? 

Antwort A: energetische Verwertung

Antwort B: Herstellung neuer Kunststoffprodukte

Antwort C: Herstellung von Dieselkraftstoff

Einen von 15 Einkaufskörbe (18 Liter), Gies ecoline, Hergestellt aus RecyclingKunststoff haben gewonnen:

 

  • Frau Wirth, Oberkotzau
  • Frau Nüssel, Rehau
  • Herr Berg, Feilitzsch
  • Herr Schwinn, Hof
  • Herr Zettelmeissl, Hof
  • Frau Eberhard, Stammbach
  • Frau Völkel, Hof
  • Frau Fraas, Schwarzenbach/Saale
  • Frau Zapf, Köditz
  • Frau Gollnick, Konradsreuth
  • Herr Lang, Geroldsgrün, OT Steinbach
  • Frau Rotballer, Lichtenberg
  • Herr Kade, Leupoldsgrün
  • Frau Vogler, Hof
  • Herr Simsek, Döhlau
Martina Wirth aus Pillmersreuth besucht regelmäßig den Wertstoffhof in Schwarzenbach/Wald. Sie findet es gut, dass es diese Möglichkeit des Recyclings gibt. Diesmal mussten die undichte Gießkanne und der defekte, ölfreie Kanister dran glauben. Sie sind schon viel zu oft von einem Eck zum anderen gewandert.
zu gewinnen: Einkaufskorb aus Recyclingkunststoff der Fa. Gies (Abb. beispielhaft)

Recyclinginfos zum Wertstoff des Monats: Hartkunststoff 

Neben Verpackungen aus Kunststoffen, wie Shampooflaschen, Folien etc. fallen im Haushalt auch Nicht-Verpackungskunststoffe wie Gartenstühle, Eimer, Gießkannen, Klappboxen und Ähnliches an. Diese „Hartkunststoffe“ werden über die Wertstoffhöfe und –mobile in Stadt und Landkreis Hof eingesammelt.

Zu den Hartkunststoffen zählen: Eimern (Wisch-/Haushaltseimer), Gießkannen, Schüsseln, Wannen, Plastikspielzeug, Wasserfässer, Klappboxen, Plexiglas, Kleiderbügel

Annahmezustand:

  • ohne grobe Anhaftungen wie Putz, Farben, ohne Metall- oder Holzteile  
  • keine Schläuche, keine Acryl-Badewannen
  • keine (Well-) Platten aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK)
  • kein PVC wie Fensterrahmen u. Jalousien, Abflussrohre, Dachrinnen, Kabelkanäle, Teppichbodenleisten

Mengen

Über die Wertstoffhöfe und –mobile wurden 2021 366 Tonnen eingesammelt.

Verwertung

In 2022 werden die Hartkunststoffe über die Fa. Schenker, Hohenkammer einer Verwertung zugeführt. Dort werden die Hartkunststoffe zu hochwertigen Sekundärrohstoffen aufbereitet. Die Aufbereitung besteht aus einer Zerkleinerung, Wäsche, Dichtetrennung nach Kunststoffarten, Vermahlung und Verpackung in BigBags. Dieser Prozess wird bzgl. der Qualitätssicherung laboranalytisch begleitet. Die fertigen Sekundärrohstoffe werden an die kunststoffverarbeitende Industrie abgegeben, die daraus diverse neue Produkte produziert.

Vermeidung

  • Kaufen Sie langlebige Produkte. 
  • Ziehen Sie Naturprodukte, zum Beispiel aus Holz, vor.

März: Altholz

Im März können Sie gewinnen:

Im März können Sie 10x einen halben Kubikmeter (500 Liter) bester Komposterde von einer der Kompostanlagen in Stadt und Landkreis Hof gewinnen.
Der Monat April ist der Beginn der Pflanz- und Gartenzeit, in der die Komposterde vielseitig im Garten und in Beeten eingesetzt werden kann.
Die Gewinnerinnen/Gewinner erhalten per Post die Gutscheine, mit denen Sie dann bei einer Anlage Ihrer Wahl die Komposterde selbst abholen können.
Hier aufgeführt sind alle beteiligten Betriebe, bei denen Sie ihren Gewinn einlösen können:

  • Kompostplatz Schwarzenbach a.d.Saale
  • Kompostplatz Rehau/ Wurlitz
  • Kompostplatz Hof-Epplas
  • Kompostplatz Münchberg
  • Kompostplatz Naila
  • Kompostplatz Konradsreuth

Gewinnspielfrage des Monats: 

In wieviel Kategorien wird Altholz lt. der Altholzverordnung eingeteilt?

Antwort A: es gibt nur eine Kategorie

Antwort B: in zwei

Antwort C: in vier

 10 x einen halben Kubikmeter (500 Liter) bester Komposterde haben gewonnen:

  • Frau Schardt aus Münchberg
  • Frau Weiß aus Schwarzenbach a.Wald
  • Herr Schmiedeknecht aus Berg
  • Frau Fritzsch aus Hof
  • Frau Herrmann aus Rehau
  • Herr Schreiter aus Töpen
  • Herr Bisani aus Stammbach
  • Frau Steinhäußer aus Oberkotzau
  • Herr Wiedemann aus Konradsreuth
  • Frau Würfel aus Bad Steben
WEIDMANNSDANK! Nach 60 Jahren stand eine Erneuerung an. Der alte Jägerzaun wird ersetzt. Der Vater von Markus Geisser aus Weidesgrün hatte ihn komplett selbst gefertigt, Stämme aus dem Wald geholt, gespalten und zugeschnitten. Nun kommt er in den Altholz Container auf den Wertstoffhof in Selbitz. Zudem ist er sichtlich froh, dass der Zaun nicht mehr gestrichen werden muss.

Recyclinginfos zum Wertstoff des Monats: Altholz

Holz ist ein häufig anfallender Wertstoff im Haushalt:

  • Bretter
  • Fensterrahmen
  • lackierte/gestrichene Hölzer
  • Kisten
  • Latten
  • Möbel
  • Spanplatten
  • Türen
  • Zargen
  • Laminat
  • und Gartenhölzer 

 

Klassifizierung

Altholz wird lt. der Altholzverordnung in verschiedene Kategorien eingeteilt:

AI (naturbelassenes Holz)

AII (behandeltes Holz, ohne hologenorganische Verbindungen und ohne Holzschutzmittel, z. B. Möbelhölzer)

AIII (behandeltes Holz, mit hologenorganischen Verbindungen und ohne Holzschutzmittel, z. B. mit Möbelholz mit PVC-Beschichtung)

AIV (mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz, z. B. Außenhölzer, Bauhölzer)

Sammlung

Da die Altholzkategorien in der Praxis zum Teil schwer zu unterscheiden sind, wird an den Wertstoffhöfen und –mobilen das Altholz gemischt gesammelt. Am AbfallServiceZentrum wird aus dem Gemisch so weit als möglich das AIV-Holz aussortiert. Am Wertstoffhof Hof wird Möbelholz separat gesammelt.

Bei der Sperrmüllsammlung wird Altholz separat gehalten. Weiterhin wird Altholz aus dem gewerblichen Bereich gegen Gebühr am AbfallServiceZentrum angenommen.

Mengen

Über die Wertstoffhöfe und –mobile wurden 2021 4.453 t Altholz eingesammelt. Hinzu kamen 317 t aus der Sperrmüllsammlung und 1.757 t, die direkt am AbfallServiceZentrum angenommen werden.

Verwertung

In 2022 wird sämtliches Altholz über die Firma „DIE GRÜNEN ENGEL“, Nürnberg einer Verwertung zugeführt. Die Firma betreibt in Nürnberg eine moderne Aufbereitungsanlage.

Das Altholz wird bei der Firma „DIE GRÜNEN ENGEL“ verwogen und gemäß den Altholzkategorien AI bis AIV dem entsprechenden Entladeort mit anschließender Qualitätskontrolle zugewiesen. Aus dem Altholzgemisch AII/AIII wird das AIII-Altholz aussortiert. Während das AIII-Altholz einer thermischen Verwertung zugeführt wird, kann das AII-Altholz stofflich verwertet werden.

Die anschließende Aufbereitung des Altholzes findet in einer hochmodernen Anlage statt. Das Altholz wird mehrfach sortiert, gebrochen, gesiebt und mittels Materialaustrag in Lagerboxen abgegeben. Das Endprodukt sind Holzhackschnitzel, die entweder stofflich für die Produktion neuer Spanplatten oder energetisch zur Wärme- und Energiegewinnung genutzt werden können. Auch Wertstoffe wie Metalle können zuvor abgeschieden und anschließend dem Recycling zugeführt werden.

Ziel der Aufbereitung ist es möglichst viel Altholz zu separieren, um es in der Spanplattenindustrie stofflich zu verwerten.
Die stoffliche Verwertung hat dabei oberste Priorität.

Folgende Verwertungsquoten werden erreicht:

- Altholzkategorie AI: Stoffliche Verwertung >97 %; thermische Verwertung <3 %

- Altholzkategorie AII: Stoffliche Verwertung >90 %; thermische Verwertung <10 %

- Altholzkategorie AIII: Stoffliche Verwertung 0 %; thermische Verwertung 100 %

- Altholzkategorie AIV: Stoffliche Verwertung 0 %; thermische Verwertung 100 %

Eine gesonderte Aufbereitung erfahren aufgrund ihrer Schadstoffbelastung Bahnschwellen. Diese werden ausschließlich thermisch verwertet.

 

Februar: Papier

Im Februar können Sie gewinnen:

5 x 2500 Blatt Recycling-Druckerpapier 

Gewinnspielfrage des Monats: 

Wie oft lässt sich Papier recyceln?

Antwort A: 1- 2 mal

Antwort B: bis zu 4 mal

Antwort C: bis zu 6 mal

5 X 2500 Blatt Recycling-Druckerpapier haben gewonnen:

  • Frau Franz, Naila
  • Herr Goller, Hof
  • Frau Kolb, Konradsreuth
  • Frau Krug, Münchberg
  • Frau Rieß, Trogen

 

 

 

 

 

 

AUSGEWORBEN! Wenn die Papiertonne mal voll ist – kein Problem für Ines Rucker. Auf dem Weg nach Hof kommt sie sowieso am Wertstoffhof Oberkotzau vorbei. Ein kurzer Stopp und schon sind die vielen Werbeprospekte an der richtigen Stelle. Und ganz nebenbei trifft man auf dem Wertstoffhof (fast) immer jemanden zum Quatschen.

Recyclinginfos zum Wertstoff des Monats: Papier

 

Papier wird aus Faserstoffen hergestellt, die heute vor allem aus dem Rohstoff Holz gewonnen werden.
Diesem gewaltigen Holzbedarf (wwf.de: Der Pro-Kopf-Verbrauch von Papier 2019 in Deutschland liegt bei 227 Kilogramm!!!! - und wird nur von wenigen Ländern der Erde übertroffen aus ) fallen riesige Flächen naturnaher Wälder zum Opfer.
Außerdem werden durch die Verarbeitung von Holz zu Papier, Luft und Wasser belastet und ungeheure Mengen Energie verbraucht.


Die Alternative ist die Verwendung von Recyclingpapier, denn: 

  • Die Produktion von 1 t Recyclingpapier benötigt 32 Kubikmeter weniger Wasser als die Herstellung von Frischfaserpapier. Mit dieser Menge kann sich ein deutscher Durchschnittsbürger 250 Tage lang mit Trinkwasser versorgen.
  • Die Produktion von 1 t Recyclingpapier benötigt 1,9 Tonnen weniger Holz als die von Frischfaserpapier
  • Die Produktion von 1 t Recyclingpapier benötigt 6 Megawattstunden weniger Energie als die von Frischfaserpapier. Mit dieser Menge kann ein Elektroauto eine Gesamtstrecke von rund 30.000 km fahren.  (Quellen Bauer Engel)

Recyclingpapier gibt es als verschiedenes Schreib- und Kopierpapier. Auch Briefumschläge, Küchenrollen, Toilettenpapier und Taschentücher sind aus Altapapier. 
Achten Sie doch beim nächsten Einkauf auf Recyclingpapier und/oder den Blauen Engel!

Wichtig für die Herstellung von Recyclingpapier ist der Wertstoff Altpapier, der bei uns in Stadt und Landkreis Hof über die Papiertonne, und über die Wertstoffhöfe, -mobile gesammelt wird.

In die Papiertonne gehören:

  • sämtliche Papier- und Pappabfälle 
  • Pizzaschachteln (sauber)
  • Papierverpackungen

NICHT in die Papiertonne gehören:

  • verschmutztes Papier 
  • Getränkekartones (Tetra-Paks) 
  • Tapetenreste (auch unbenutzt)
  • Backpapier

Der Inhalt aus der Papiertonne und der aus den Containern der Wertstoffhöfe und-mobile wird bei den regionalen Firmen Böhme, Rehau und Kormann, Schauenstein in verschiedene Papiersorten wie zum Beispiel Kaufhausaltpapier, Deinking Ware etc. nachsortiert.

Im Anschluss kommen die sortierten Papierballen zu den tatsächlichen Verwertungsbetrieben, wie zum Beispiel

Da die Papierfasern beim Recycling immer kürzer werden, lässt sich Papier durchschnittlich bis zu sechsmal wiederverwerten.

Doch auch hier gilt, Müllvermeidung ist besser als Recycling:

  • Ersetzten Sie Papier durch waschbare Textilien wie zum Beispiel Taschen, Taschentücher und Windeln
  • Zum Fotokopieren, Drucken und Faxen Recyclingpapier einsetzen. Papiere mit dem Siegel "Blauer Engel" erfüllen die Anforderungen moderner Bürogeräte.
  • Kopieren Sie doppelseitig.
  • Verschicken Sie möglichst vieles per Email. Drucken Sie Emails nur bei Bedarf aus.
  • Überlegen Sie, ob sich das Abbonement Ihrer Zeitung oder Zeitschrift nicht auch mit anderen teilen lässt. Gegebenenfalls lesen Sie Ihre Zeitung digital als E-Paper.
  • Das Anbringen eines Aufklebers an ihrem Briefkasten schützt Sie vor unerwünschter, unadressierter Werbung! 

Hierzu finden Sie im Internet mehr Informationen unter:

https://www.verbraucherzentrale.de 

www.smarticular.net/keine-werbung-aufkleber-kostenlos-ausdrucken/


werbeblocker.org/keine-werbung-aufkleber-gratis-bestellen/

 

Januar: Batterien und Akkus

Im Januar können Sie gewinnen:

5 x Akkuladegerät inkl. AkkuBatterien

Gewinnspielfrage des Monats: 

Wie oft lässt sich ein Qualitätsakku durchschnittlich wieder aufladen?

Antwort A: bis zu 10 mal

Antwort B: bis zu 100 mal

Antwort C: bis zu 1000 mal

Ein Akkuladegerät inklusive Akkubatterien haben gewonnen:

  • Frau Hiltner, Oberkotzau
  • Frau Achilles, Döhlau
  • Frau Matthes, Lichtenberg
  • Frau Meiler, Schwarzenbach/Saale
  • Herr Haas, Hof

 

 

 

POWER OFF! Immer wenn eine Tüte voll ist, werden die leeren Batterien von Mario Renofio richtig entsorgt. Für den Wölbattendorfer ist der Wertstoffhof in Hof eine gute Einrichtung, die er auch regelmäßig oder nach Bedarf aufsucht. Es fallen immer wieder Sachen an, die dort zur Wiederverwertung hingebracht werden.

Recyclinginfos zum Wertstoff des Monats: Batterien und Akkus

Batterien und Akkus verwenden wir in Taschenlampen, in Spielzeug, in Werkzeugen, in Fahrzeugen und vielem mehr. Dabei gibt es sehr unterschiedliche Batterien. Ein immer größeres Problem stellen inzwischen die in Werkzeugen und Fahrrädern verwendeten Akkus mit hoher Ladekapazität dar. Durch Beschädigung und Kurzschluss kann es zur Erhitzung und letztendlich zum Brand kommen. 
Alles Wissenswerte erfahren Sie auf unserer speziellen Seite zum Thema "Batterien und Akkus".

Haben Sie noch Fragen? 09281 7259-95 oder