Kürbiswettbewerb 2013 - Die Gewinner stehen fest
Der Kürbiswettbewerb geht in die 1. Runde
In diesen Tagen wurden die ersten Kindertagesstätten besucht und mit Kürbissamen, Anzuchterde und guter Komposterde ausgestattet. Dann kann es mit der Kürbiszucht richtig losgehen.
Vollbepackt bis unters Dach mit Komposterde und Anzuchterde machte sich Mitarbeiterin Silke Popp-Köhler auf den Weg.
Jungpflanzen in Sicht!
Die Kürbiskerne, die die Kinder vom evangelischer Kindergarten, Heimeranstraße Helmbrechts vor 3 Wochen in die Erde gesteckt wurden, haben sich bereits zu schönen Pflänzchen entwickelt. Sie werden nach dem 15. Mai ins vorbereitete Gartenbeet ausgepflanzt. Die Kinder freuen sich schon riesig!
In der Kita Issigau wurden ebenfalls schöne Pflanzen gezogen. Von 10 eingelegten Samen haben 9 gekeimt. Auf dem Fensterbrett stehend wurden die Pflanzen jeden Tag gegossen und nach gut einer Woche waren die ersten Keimblätter da. Während der schönen Tage Mitte April wurden 5 Kürbise in unseren Schrebergarten gepflanzt. Danach wurde es sehr kalt und es mussten Eimer als Schutzhaus übergestülpt werden. Alle hoffen, dass jetzt warme Tage kommen, damit die Pflanzen blühen und wachsen können.
Jetzt werden die Kürbisse gewogen!
In diesen Tagen sind wir mit Joe Cycle unterwegs, um das Gewicht der Kürbisse festzustellen. Mit großen Augen verfolgen die Kinder den Wiegevorgang. Die Zuchterfolge fallen bisweilen sehr unterschiedlich aus. Von Kinderkopfgroß bis Medizinballgröße ist alles vertreten. Auf dem Foto sind wir in der Krümelburg in Lichtenberg zugegen.
Große Freude herrschte im Naturkindergarten „Krümelburg“ in Lichtenberg, der den mit 200 Euro dotierten Sonderpreis für die nachhaltigste Aktion zum Thema Kürbis und Kompost gewonnen hatte.
Frau Nicole Hallmann, die die ganzen Aktionen federführend geplant und durchgeführt hatte und Frau Sabine Eckardt, die Kindergartenleitung strahlten mit den Kindern um die Wette.
Zur Preisübergabe kamen Herrmann Knoblich, Sachgebietsleiter beim AZV und Rüdiger Hahn, Geschäftsführer des Kompostrings mit Silke Popp-Köhler, die alle drei kurzerhand von den Kindern zu einem Stück „Maulwurfskuchen“ eingeladen wurden.
Folgende Aktionen plante und führte das Personal des Kindergartens im Zeitraum von März bis Juli mit den Kindern durch:
- Welche verschiedenen Müllarten gibt es und wo werden sie entsorgt?
- Sortieren von laminierten Bildkarten: „Was gehört auf den Kompost?“
- Erarbeiten des natürlichen Kreislaufs anhand von farbigen Bildern
- Fühlen, Riechen und Sehen von verschiedenen Bodenarten (Holzhächsel, Rindenmulch, Tannenhächsel frisch, Sand aus Sandkasten, Gartenerde, fertiger Kompost und Blumenerde)
- Untersuchen von Komposterde mit Becherlupen: welche Tiere leben im Kompost?
- Ansäen von Kresse in Töpfe mit verschiedenen Bodenarten. Auf Butterbroten finden die Kinder eine Woche später heraus, welche Kresse wie schmeckt.
- Bau eines Regenwurmglases
- Lied: „Hörst du die Regenwürmer husten?“
- Wir stecken Kürbiskerne in Töpfe
- Beobachten eines Regenwurmes (wo ist hinten und vorne, wie sieht seine Spur aus…)
- Bau eines Kompostmodells mit den Kindern
- Vereinzeln der Kürbispflanzen
- Bau eines eigenen Komposts mit alten Regalbrettern und Dachlatten aus dem Kindergarten
- Anlegen eines Hochbeetes für die Kürbisse
- Wir basteln Willi Wurm aus Watte und Feinstrumpfhosen
- Bau eines Bodenmuseums
- Joe Cycle kommt zum Wiegen unserer Kürbisse
- Feiern unseres Kompost-Abschluss-Festes
Strahlende Kindergesichter gab es bei der Preisverleihung des diesjährigen Kürbiswettbewerbes des Abfallzweckverbandes Hof. Nachdem alle Kürbisse der teilnehmenden Kindertagesstätten von Joe Cycle, dem AZV-Maskottchen, persönlich verwogen waren, standen die Gewinner des Kürbiswettbewerbes fest.
Den schwersten Kürbis hatte die Kindertagesstätte „Christophorus“ aus Issigau gezüchtet. Auf den Komposthaufen wurde das Exemplar mit viel Wasser und Pflege 19, 7 Kilogramm schwer.
Die Kinder und das Personal der Kindertagesstätte „Christophorus“ freuten sich sehr über den Gewinn und hatten kurzerhand den Riesenkürbis zu einem Kürbiskönig umgestaltet. Übergeben wurde der erste Preis, ein mit 200 Euro Münzen gefüllter Kürbis, durch den AZV-Geschäftsführer Willi Fränkel höchstpersönlich.
Auch im Kindergarten Naila-Froschgrün jubelten alle Beteiligten über den Gewinn des zweiten Platzes. Der Kürbis war in dem eigens dafür errichteten Hochbeet im Kindergarten 13,15 Kilogramm schwer geworden. Noah durfte den zweiten Platz, ein mit 150 Euro gefüllter Kürbis, stolz entgegennehmen. Das Team des Kindergartens Naila-Froschgrün und die Kinder haben schon viele Ideen, wofür sie das gewonnene Geld ausgeben wollen.
Den mit 100 € dotierten 3. Platz sicherte sich der AWO Kindergarten Lummerland aus Münchberg. Deren Kürbis brachte immerhin 10,15 kg auf die Waage.
Wir danken allen Kindergärten und -tagesstätten für die Teilnahme und herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!
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