- Abfallberatung
- Gebrauchtwarenbörse
- Kids-Seite
- Geschirrmobil/ Verleihgeschirr
- Bestellservice
- Abfalllexikon
- Aktuelles
- Müllzwerge-Bastel-Wettbewerb
- Wertstoff-Pass
- Dem Abfall auf der Spur!
- Online-Adventskalender
- Gruß und Bericht aus Brasilien
- Aktuelle Texte und Infos
- Spiel&Spaß
- Newsletter
- Downloads
- Links
- Archiv
- Kontakt
Aktuelle Texte und Infos
Halten Sie sich auf dem Laufenden.
Öffnungszeiten Faschingsdienstag, 21.02.2012
Der Wertstoffhof Hof mit Problemabfallsammelstelle, das AbfallServiceZentrum Silberberg und die Verwaltung des AZV haben von 8.00 – 12.00 Uhr geöffnet.
Die Biotonne im Winter
Bedingt durch die tiefen Temperaturen sind in den letzten Tagen vereinzelt Probleme mit eingefrorenen Abfällen in der Biotonne aufgetreten.
Durch das Festfrieren der Abfälle in der Tonne lassen sich diese nur teilweise entleeren. Die Müllwerker können lediglich die Tonnen einige Male gegen die Schüttung schlagen. Was danach nicht selbständig heraus gefallen ist, verbleibt schließlich in den Behältnissen. Das Abfuhrpersonal ist weder zeitlich und technisch in der Lage, noch dazu verpflichtet, festgefrorene Abfälle in den Tonnen loszuschlagen. Um Schwierigkeiten und Ärgernissen vorzubeugen, hier einige Tipps zum Umgang mit der Biotonne im Winter.
Grundsätzlich gilt: nahezu die gleichen Maßnahmen, die im Sommer Geruchs- und Madenbildung minimieren, helfen auch im Winter gegen das Festfrieren des Tonneninhaltes. Werfen Sie nie als erste Schicht Laub in die Biotonne, hier ist die Gefahr des Festfrierens am ehesten gegeben.
Sinnvoll ist es, in die entleerte Tonne einige Seiten zerknülltes Zeitungspapier zu geben, wodurch das Durchdringen von Feuchtigkeit zum Tonnenboden verhindert wird. Lassen Sie feuchte Küchenabfälle gut abtropfen und wickeln Sie diese, um Restfeuchtigkeit zu binden, großzügig in Zeitungspapier ein oder verwenden Sie die entsprechenden Papiertüten. Diese sind im Landkreis Hof bei vielen Stadt-/Gemeindeverwaltungen oder bei örtlichen Geschäften und in der Stadt Hof am Wertstoffhof Hof und im städtischen Baubetriebshof erhältlich.
Bitte verwenden Sie keine Plastiktüten zur Sammlung der Bioabfälle, auch keine so genannten „kompostierbaren“ Plastiktüten.
Sollten die Bioabfälle trotzdem festgefroren sein, können Sie diese vorsichtig mit einem stumpfen Gegenstand (z.B. Schaufelstiel) loslösen. Besser ist es jedoch, die eingefrorene Tonne an einem geeigneten Ort (z.B. Garage) auftauen zu lassen und erst am Leerungstag in der Früh bereitzustellen. Wenn diese ebenso einfachen wie wirksamen Ratschläge befolgt werden, treten sicherlich weniger unangenehme Begleiterscheinungen mit der Biotonne auf und der Umgang mit ihr wird um einiges erleichtert.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Abfallberatung des AZV Hof, Tel.: 09281/7259-95.
Buchstabensuchspiel im Abfallkalender 2012
Unser Buchstabensuchspiel im Abfallkalender 2012 ist beendet und die Gewinner wurden ausgelost. Der Lösungssatz lautete: "Zusammen für die Umwelt".
Über je ein DB-Schönes Wochenende Ticket dürfen sich freuen:
Frau Püschel, Schwarzenbach/Saale
Frau Bock, Döhlau
Herr Popp, Rehau
Frau Benker, Zell
Herr Gebhard, Sparneck
Ein gutes Team: Bioeimer und Biotüte
Einen praktischen Service für Bürger bietet der Abfallzweckverband Hof an seinem Wertstoffhof in Hof an. Bioeimer und Biotüten werden zu günstigen Preisen abgegeben.
Die aus Papier hergestellten Biotüten sind auf die Größe der Bioeimer zugeschnitten und können mit den beiden Henkeln befestigt werden. Weiter sind Informationen „Was darf in die Biotonne?“ auf der Vorderseite abgedruckt.
Durch die Verwendung der Biotüten wird der Bioeimer sauber gehalten und somit Gerüche und Reinigungsarbeiten verringert.
Die Biotüten stellen bei der Verwertung der Bioabfälle kein Problem dar und werden mit zu wertvoller Komposterde umgewandelt.
Der 50er Pack Biotüten wir zum Unkostenbeitrag von 3,- € abgegeben. Die dazu passenden Bioeimer kosten 4,- €.
Die Öffnungszeiten der Verkaufsstelle am Wertstoffhof Hof sind von Mo-Fr von 8-17 Uhr und Sa von 8-12 Uhr.
Abfallkalender 2012 wurde verteilt
Keinen Kalender bekommen: Tel. 09281/7259-95 oder E-Mail
In der 51. KW 2011 wurde der Abfallkalender 2012 des Abfallzweckverbandes Stadt und Landkreis Hof verteilt. Die Verteilung im Stadtgebiet von Hof erfolgte durch die ZWV GmbH, der Zustellgesellschaft der Frankenpost Verlag GmbH. Im Landkreis wurde der Kalender durch die Deutsche Post ausgetragen.
Der Abfallkalender informiert über Leerungspläne, Gebühren, Öffnungszeiten, Standorte und Termine des Wert- und Problemstoffmobiles, Veranstaltungen, Besichtigungen und Vieles mehr. Er ist zum festen Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit des AZV geworden.
Beim Blättern durch den Kalender begleitet den Leser ein „Buchstaben-Suchspiel“. Bei diesem Gewinnspiel sind „Joe Cycls“ mit Buchstabenaufdruck zu finden. Zusammengereiht ergeben die Buchstaben einen Lösungssatz. Als Preise winken fünf Schönes-Wochenende-Tickets der Deutschen Bahn AG im Wert von je 39 €.
Das Kalendarium des Kalenders zeigt diesmal die Gewinnerbeiträge des letztjährigen Fotowettbewerbes. Die Fotos bilden eine gute Mischung aus interessanten, künstlerischen und einfach schönen Fotos zum Thema Abfall, Recycling & Co.
Hingewiesen wird im Kalender auf die Internetpräsentation des AZV. So kann sich jeder unter www.azv-hof.de seinen ganz persönlichen und individuellen Abfuhrplan ausdrucken lassen. In der Internetpräsentation finden sich des Weiteren die Termine für das Problem- und das Wertstoffmobil. Wer immer aktuell über Feiertagsregelungen, Termine und Veranstaltungen informiert sein möchte, kann den AZV-Newsletter kostenfrei anfordern. Brandneu ist die facebook-Seite des Abfallzweckverbandes. Fans der Seite werden zusätzlich über verschiedene aktuelle Ereignisse beim Abfallzweckverband informiert.
Zu einer festen Einrichtung hat sich der Wertstoff-Pass entwickelt, der sich einer hohen Beliebtheit erfreut. Wie in den vergangenen Jahren befindet sich der Wertstoff-Pass zum Ausschneiden auf der Rückseite des Abfallkalenders. Gefaltet kann er im Geldbeutel aufbewahrt werden. In jedem Kalendermonat wird der Besuch eines Wertstoffhofes oder Wertstoffmobiles mit einem „Joe Cycle – Stempel“ bestätigt. Mit acht Stempeln bekommen die Teilnehmer eine praktische Brotzeitbox geschenkt. Weiter können sich die Teilnehmer auf wertige Preise freuen. Als Hauptpreis winkt eine regionale Windkraftaktie im Wert von 1000 €. Des Weiteren werden 3 x 2 Konzertkarten für das Theater Hof verlost.
Für Kids gibt es zusätzlich 50 Freikarten für das HoflaHopp am Untreusee und 5 Schüler-Zeitkarten (16 Stunden) für das HofBad zu gewinnen. Im Abfallkalender wird bereits auf die Veranstaltungsreihe „Dem Abfall auf der Spur“ hingewiesen. Dieses Jahr steht die Besichtigung der Kunststoffverwertungsanlage der Firma Purus, Arzberg und der Besuch des Müllheizkraftwerkes Schwandorf auf dem Programm.
Für Fragen steht die Abfallberatung des AZV unter der Telefonnummer 09281/7259-95 oder der E-Mail Adresse info@azv-hof.de zur Verfügung. Hier können sich auch diejenigen melden, die noch keinen Abfallkalender bekommen haben, bzw. noch ein weiteres Exemplar benötigen.
Service für den Bürger
Neue Presscontainer für Kartonagen an den Wertstoffhöfen
Bisher mussten die Besucher der Wertstoffhöfe in Naila, Bad Steben und Schwarzenbach a.Wald ihre Kartonagen kleinreißen oder zusammenlegen, um sie in den entsprechenden Container geben zu können. Seit kurzem übernimmt diese Arbeit eine Containerpresse.
„Die Presscontainer bedeuten nicht nur weniger Entleerungen und damit weniger LKW-Kilometer, sondern vor allem mehr Service für die Anlieferer“, so Hermann Knoblich vom Abfallzweckverband Stadt und Landkreis Hof. Sowohl Bürger, als auch Handwerks- und Gewerbebetrieben können Kartonagen kostenfrei an allen Wertstoffhöfen in Stadt und Landkreis Hof anliefern. Insgesamt werden über 30 verschiedene Wertstoffe an den Wertstoffhöfen gesammelt. Nähere Auskünfte gibt die Abfallberatung des AZV Hof unter der Telefonnummer 0981/7259-95.
Neu auf Facebook – AZV Hof startet Dialog im größten sozialen Netzwerk
Ab sofort hat der Abfallzweckverband Hof eine eigene Fanseite im sozialen Netzwerk Facebook. Der neue Auftritt bietet eine Plattform für den Dialog rund um das Thema Abfallwirtschaft. Nicht nur Privatpersonen und Gewerbetreibende sondern auch Lehrer und Erzieher werden eingeladen Erfahrungen auszutauschen bzw. sich über Neuerungen und Angebote zu informieren.
Der AZV betreibt das AbfallServiceZentrum Silberberg, zehn Wertstoffhöfe, zwei Wertstoffmobile, eine stationäre Problemabfallsammelstelle, eine mobile Problemabfallsammlung und ein Geschirrmobil. Mehr als 300.000 Bürgerinnen und Bürger besuchen jährlich die Wertstoffhöfe- und mobile.
Neben den seit Jahren etablierten Kanälen wie Internetseite und Abfallberatung können die Bürger jetzt auch über Facebook in den Dialog mit dem AZV Hof und Gleichgesinnten treten. Darüber hinaus nutzt der AZV die Möglichkeit, über das soziale Netzwerk neue Zielgruppen auf seine Einrichtungen und Angebote aufmerksam zu machen.
Mit Umfragen will der AZV erfahren, was die Facebook-Nutzer bewegt und wie zum Beispiel Öffnungszeiten ankommen. Zusätzlich erhalten Interessierte Antworten auf alles, was im Zusammenhang mit der Abfallentsorgung steht.
Ferner sollen Wettbewerbe Anreize schaffen, um AZV Fan auf Facebook zu werden.
„Wir freuen uns, jetzt auch auf diesem Kanal in einen offenen Dialog mit den Bürgern zu treten und noch schneller auf deren Fragen antworten zu können. Und natürlich sind wir gespannt, wie unsere Aktionen bei den Fans ankommen“, erklären Sachgebietsleiter Hermann Knoblich und Abfallberater Jörg Flügel, die für den neuen Facebook-Auftritt verantwortlich zeichnen. Sie bilden u.a. auch das Redaktionsteam, das die Facebook Fanpage betreut. www.facebook.com/azvhof
Deponiestrom – auch in Ihrem Haus
Der Abfallzweckverband Hof betreibt seit 1997 Anlagen zur Verstromung des entstehenden Deponiegases. Aufgrund des Methangehaltes (ca. 50%) besitzt das Deponiegas einen hohen Heizwert. Mittels derzeit zwei Gasmotor-/Generatoreinheiten mit einer Gesamtleistung von ca. 600 kW werden derzeit jährlich ca. 800.000 kWh Strom erzeugt und in das Netz der Hof Energie+Wasser GmbH eingespeist.
LED-Lampen – Abgabe bei Wertstoffhöfen und -mobilen
Der AZV Hof nimmt an allen Wertstoffhöfen und –mobilen neben Energiesparlampen nun auch LED-Lampen kostenfrei an. Normale Glühbirnen und Halogenlampen können weiterhin über den Restmüll entsorgt werden. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die LED-Lampen direkt beim Betreuer des Wertstoffhofes bzw. –mobiles abzugeben.
Baumaßnahmen an der Deponie Silberberg
Von 1981 bis 2009 wurde vom AZV Hof die Deponie Silberberg betrieben.
In einem ehemaligen Diabassteinbruch wurden die aus der Stadt und dem Landkreis Hof stammenden Abfälle abgelagert. Insgesamt waren dies ca. 3,77 Mio Tonnen verschiedenster Abfälle, die auf einer Fläche von 82 000 m² und in einer Stärke von bis zu 50 m abgelagert wurden.
Infolge von abfallrechtlichen Änderungen wurde die Ablagerungsphase zum 15. Juli 2009 eingestellt.
Ziel der anstehenden Arbeiten ist es, die Deponie stillzulegen, d.h. sie baulich so zu gestalten, dass sie dauerhaft umweltverträglich gesichert bleibt.
Neben der Ertüchtigung der bereits vorhandenen Einrichtungen wird die Deponieoberfläche so abgedichtet, dass kein Wasser mehr von oben in den Deponiekörper eindringen kann. Mit der Stilllegung soll auch die sog. Nachsorge optimiert werden, die noch mehrere Jahrzehnte andauern kann. Hierunter fallen z.B. die Instandhaltung der technischen Einrichtungen, wie z.B. der Gaserfassung und die Sickerwasserentsorgung.
Zusätzlich werden bei der Baumaßnahme für das Abfallservicezentrum Silberberg Lager- und Verkehrsflächen geschaffen und das zur Müllumladestation der OVEG gehörende sog. Ballenlager asphaltiert.
Aufbau der Deponie:
Entsprechend dem damaligen Wissensstand wurden die Sohle und die Wände des Steinbruches mit Lehm abgedichtet, so dass eine Wanne entstanden ist, in die der Müll eingelagert wurde.
Durch Niederschläge gelangt ständig neues Wasser in diese Wanne, welches durch die Durchsickerung durch den Müll verunreinigt ist. Dieses sog. Sickerwasser wird über ein Drainagesystem gesammelt und zur Kläranlage der Stadt Hof abgepumpt, wo es gereinigt wird. Der hierfür eigens errichtete Kanal wurde aktuell saniert und auf Dichtigkeit geprüft.
Baumaßnahmen:
Um das Sickerwasser abzupumpen werden in den Deponiekörper zunächst
mehrere zusätzliche Brunnen bis zu einer Tiefe von 50 m gebohrt. In diese werden dann spezielle Pumpen eingebaut, die mit einer automatischen Steuerung verbunden werden.
Neben dem Sickerwasser entsteht in der Deponie durch Zersetzungsprozesse von organischen Materialien auch sog. Deponiegas. Dieses wird über 40 gleichmäßig über die Deponie verteilte Gasbrunnen abgesaugt und in einem Blockkraftwerk verstromt. Bisher wurden so bereits über 25 Millionen kWh Strom erzeugt, die in das öffentliche Netz eingespeist wurden.
Die zentrale Maßnahme der Stilllegung ist die Oberflächenabdichtung des Deponiekörpers.
Solange noch Setzungen und Bewegungen der Deponieoberfläche stattfinden, muss die Abdichtungen diesen Bewegungen folgen können. Entsprechend dem Stand der Technik werden deshalb von der Gesamtfläche des Deponiekörpers rund 5,8 ha mit einer 1,5 mm starken extrem widerstandfähigen Kunststofffolie abgedichtet. Über diese Folie wird zusätzlich noch ein Schutz/Drainagevlies gelegt. Anschließend wird die gesamte Flächen mit einem halben Meter Boden abgedeckt und begrünt.
Da das Niederschlagswasser so nicht mehr in den Müll gelangen kann und oberhalb der Dichtung abgeleitet wird, bleibt es unverschmutzt und kann so direkt in die angrenzenden Bäche und Flüsse eingeleitet werden. Zur Zwischenspeicherung bei starken Niederschlägen wird außerhalb der Ablagerungen an der Ostseite der Deponie ein Speicherbecken errichtet.
Zusammen mit den Gasbrunnen sorgt der „Deckel“ auf der Deponie auch dafür, dass kein Deponiegas austreten kann.
Auf einem Teil der ehemaligen Deponiefläche wird vom AZV das AbfallServiceZentrum Silberberg betrieben. Dieses bietet Bürgern und Gewerbetreibenden auch weiterhin die Möglichkeit mineralische Abfälle wie Asbest, Mineralwolle, Bauschutt, kontaminiertes Erdreich und Bauschutt, Rigips und teerhaltigen Straßenaufbruch abzugeben. Der AZV hat die Möglichkeiten sogar noch erweitert. Inzwischen können auch größere Mengen an Wertstoffen, wie Kunststoffe, Altholz, Bauschutt, Reifen und Silofolie abgegeben werden. Hierfür werden die Flächen der Deponie, die nicht mit der Folie abgedeckt und begrünt werden, mit Asphalt befestigt. Der Asphalt hat hier ebenfalls die Funktion, das Eindringen von Regenwasser und das Austreten von Deponiegas zu verhindern.
Der hierfür verwendete Spezialasphalt ist extrem dicht und verschleißfest.
Da das hierauf anfallende Wasser leicht verschmutzt sein kann, wird es in einem neu gebauten Becken mit 300 m³ Volumen gespeichert und zur Kläranlage abgeleitet. Die Asphaltflächen des Servicebereichs und des Ballenlagers der OVEG haben eine Gesamtfläche von ca. 2,1 ha. Auf diesen Flächen werden verschiedenste Abfälle gelagert, umgeschlagen und für den Transport zusammengestellt.
Für die Verladung in LKWs wird hierzu noch eine weitere Verladerampe gebaut. [mehr]






